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Die 10 Dinge, die ich gerne vor der Hochzeitsplanung gewusst hätte

Foto: myLittleWeddingBook via Etsy

Gerade Ja gesagt, frisch verlobt oder schon mitten in der Planung? Ich kann mich nur zu gut an die erste Zeit nach dem “JA” erinnern. Da schwirren die Gedanken um die Feier, flirrt der Bauch vor Kribbeln, sucht eure innere Shop­pingköni­gin schon vier Brautk­lei­der aus und ihr träumt unen­twegt von Spitze, Pom Poms und Cup­cakes? Als der Mann mir DIE Frage gestellt und ich inbrün­stig mit “JA!” geant­wortet hatte, hat es keine 24 Stun­den gedauert und mein Gehirn hat eine kom­plette Neupro­gram­mierung durch­laufen. Von “was um alles in der Welt sind Farbpaletten” zu “gibt’s das auch in passen­dem Mint?” – in einem Tag. Nachdem ich mich dann mit allerlei Hochzeitsmagazinen eingedeckt hatte, schwirrte mein Kopf umso mehr. So viele schöne Dinge. Aber was braucht man wirklich?  Nach der Hochzeit dachte ich mir dann oft: “Ach, hätte mir das mal jemand bitte VORHER gesagt! Dann hätten wir uns viel Zeit und Geld gespart!”. Und dieser jemand möchte ich heute für euch sein, ich sage euch jetzt mal VOR dem ganzen Wahnsinn, was euch so erwartet. Ehrlich. Meine Top 10 Dinge, die ich selbst gerne vor der Hochzeitsplanung von jemandem gehört hätte, weils das Leben als Braut so viel einfacher macht. Und damit ihr jetzt regelmäßig von mir praktische Planungshilfen bekommt, gibt es ab heute in den nächsten 10 Wochen jeden Dienstag jede Menge persönlicher Tipps & Tricks rund um die Organisation der Hochzeit frei nach dem Motto #10planungshilfen.

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1. Ihr werdet es nicht jedem recht machen können!

Erwartungen, Wünsche, Träume – die habt ihr sicherlich zu Genüge für euren großen Tag, nur dann kommen noch dieselbigen naher Verwandter und Freunde dazu. Wie etwa: “Aber Tante Erna müsst ihr schon einladen, die hat dir doch zu deiner Taufe so ein tolles Bild geschenkt. Hast du das etwa schon vergessen?” oder auch: “Also früher…… da gab es ja noch so tolle Traditionen auf ner Hochzeit. Wollt ihr wirklich allen Ernstes auf die Brautentführung verzichten? Das solltet ihr unbedingt nochmal umplanen…..” Ja und dann ist sie da, die unausweichliche Frage: Trauen wir uns hier “nein” sagen?

Meine ehrliche Antwort und mein Tipp: Ja, traut euch, im doppelten Sinne. Sagt nein zu Dingen, die ihr nicht wollt. Es ist euer Tag, euer Fest, (wahrscheinlich auch euer Geld) und das möchtet ihr doch nicht mit Dingen verbringen, die nicht zu euch passen oder die ihr im tiefsten Herzen gar nicht gut findet! Es kann freilich sein, dass es im Vor­feld zu Kon­flik­ten kommt, wenn ihr jeman­den beispielsweise gar nicht ein­ladet. Aber: Besser vor der Hochzeit als direkt auf dem Fest und: Ihr werdet es nie jedem recht machen kön­nen! Daher könnt ihr auch gle­ich genau das tun, was ihr wollt. Schließlich ist es euer Fest, das euch als Paar wider­spiegelt!

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2. Unentschlossen zu sein ist ist der erste Schritt eine Brautzilla zu werden

Ich so: “Schatz, was hältst du eigentlich von Rosa für die Einladung? Pastell? Modern? Mit schöner Kalligraphie?”

Er so: “Hm, juuaaa, also kann ich mir grad nicht so vorstellen für uns, aber wird schon passen, oder? Wenn du das willst.”

Ich so: “Wie, du kannst dir das nicht vorstellen? Also das wird Hammer aussehen, sicher. Ich schreibs gleich unserer Papeteriefrau.”

—- 3 Wochen später—-

Ich so (sitzend über den 5. Entwürfen in rosa): “Hm, Schatz? Wie findest du eigentlich Gelb? Gelb ist doch Hammer, oder? Wenn ich das Rosa so ansehe, kann ich mir das irgendwie nicht so vorstellen für uns. Ich glaube wir müssen uns nochmal was neues ausdenken. Also eigentlich von vorn anfangen. Mit dem jetzigen bin ich irgendwie gar nicht zufrieden.”

Er so: “Äh, hmm?”

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Ich bin von Grund auf ein sehr unentschlossener Mensch. Wenn ich shoppen gehe und ich zwei Dinge sehe, die mir beide toll gefallen, kaufe ich lieber beide, damit ich mich nicht entscheiden muss. Als Entscheidungsspacke eine Hochzeit planen ist ein Tanz auf glühenden Holzkohlen, weil es so viel zu entscheiden gibt! Als ich dann zum zehnten Mal das Design über Bord geworfen habe, hatte ich nicht nur den Zorn unserer Papeteriefrau im Nacken, sondern wohl auch leichte Zweifel beim Bräutigam gespürt, ob der Heiratsantrag wirklich so ne gute Idee war. Warum es so weit kam, wurde mir erst hinterher klar! Weil wir nie klar festgelegt hatten oder uns ein Bild davon gemacht hatten, wie die Einladungskarten letztlich zu allem dazu passen. Wir hatten nur vage Ideen und ich hab dann schnell alles, was ich gesehen habe, mit rein gepackt.

Mein Tipp: Setzt euch zu Beginn der Planung mit dem Liebsten hin und sammelt KONKRETE Inspirationen (etwa auf Pinterest, Loverly, in Hochzeitsmagazinen, oder auf Hochzeitsblogs). Sam­melt alles, was euch über den Weg läuft und ein “Wow” ent­lockt. Schneidet Bilder aus, stellt Col­la­gen auf Pin­ter­est zusam­men. Das werden euch sicherlich eure Dienstleister danken. Denn wenn ihr ihnen klare Bilder zeigt von dem, was ihr euch vorstellt, dann können sie das auch schneller und besser umsetzen. Habt ihr einen Favoriten gefunden? Gut! Hal­tet sie fest in einem kleinen Notizbuch – denn der Weg zur Hochzeit kann ja bekan­ntlich noch ein Jahr dauern, und wenn ihr Zweifel bekommt oder sich Ver­wandte ein­schal­ten in eure Vision, kramt das Büch­lein raus und erin­nert euch daran, was EURE Wun­schhochzeit war! Also, ver­sucht her­auszufinden, was ihr wirk­lich wollt und der Rest geht von alleine.

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3. Es wird alles Zeit dauern! Schöne Locations sind 1 Jahr vorher ausgebucht

Viele denken bestimmt jetzt “Ach, das kann doch gar nicht sein! So ein Schmarrn! was erzählt die uns da jetzt?” Aber es ist tatsächlich kein urbaner Mythos: Schöne Locations und gute Dienstleister sind meist 1 Jahr vor dem Hochzeitstermin bereits ausgebucht. Wenn ihr also von einer Hochzeit in eurer Traumlocation mit Blick auf den See und fantastischem Essen träumt, dann ran an den Kalender und vor-planen! Ebenso braucht ein Brautkleid oft mehrere Monate bis es nach dem Kauf geliefert wird. Im brautmodeladen probiert ihr nämlich nur Musterstücke an. Euer persönliches Kleid wird dann erst angefertigt und das kann dauern. Oft braucht ihr noch eine Änderung, die auch nochmal Zeit in Anspruch nimmt. Also nehmt euch Zeit! Dann mit Wunschlocation garantiert. Und einem Cocktail am See.

4. … aber trotzdem kann man sich für das Standesamt erst 6 Monate vorher anmelden

Ja, das ist irre. Da ist die Location meist über ein Jahr im Voraus schon weg, aber das Standesamt kann man erst 6 Monate vorher buchen? Und auf einem waghalsigen Seiltanz hoffen, dass dann der Wunschtag noch frei ist? Am Amt? Mit Bürokratie? Ja, genau das ist so. Will heißen: Stellt euch früh an dem Stichtag genau 6 Monate vor eurer Trauung am Standesamt an. Seid die ersten, um euren Wunschtermin zu bekommen. Überlegt euch am besten noch ein Ausweichstandesamt, falls es (bewahre!) nicht mit eurem Favoriten klappen sollte.

5. Es kann teuer werden! Und nein, ein Kredit ist NICHT die Lösung.

Als ich anfangs die Preise für einige Hochzeitssachen gehört hatte, setzte nicht nur Schnappatmung ein, sondern ich sah auch meinen armen Bankberater schwitzend über meinem Kontoauszug zusammenbrechen. Ja, denn auf einmal kostet alles im drei- oder gar vierstelligen Bereich. Und man ertappt sich dabei wie man mit Hunderterbeträgen um sich wirft wie früher mit vielleicht gerade mal 50€. Aber: Gute Qualität hat einfach ihren verdienten Preis. Wenn ihr Profis bucht (und damit meine ich nicht Onkel Werner, der grad an der VHS den “Fotokurs für Rentner” belegt hat), bekommt ihr einfach herausstechende Qualität. Aber da es wahrscheinlich ist, dass ihr euch nicht bei allem die Crème de la Crème leisten könnt, mein Tipp: Setzt ein Budget fest, das ihr euch leisten könnt. Mit einem Kredit in die Ehe zu starten ist auf gar keinen Fall ratsam. Ausgehend von diesem Budget, könnt ihr für große Punkte wie Fotograf (unbedingt den Profi nehmen!), Kleid & Location die höheren Beträge verwenden. Und bei kleineren Dingen lohnt sich Kreativität alle Mal, um die Kosten im Griff zu halten. Mehr dazu findet ihr in meinen Beiträgen “Wie viel kostet eine Hochzeit?” oder auch “15 Spartipps

6. DIY ist auch nicht immer die Lösung!

… und schon gar nicht, wenn man nicht basteln kann. Diese Lektion habe ich gelernt, als der Mann und ich schweißgebadet und mit Klebstoffbeschmierten Fingern vor einem Haufen GELBEM Einladungskartengebatze saßen. Ja, denn wir dachten tatsächlich: DIY ist die Lösung für unser Kartendilemma! Nein, war es nicht. Denn in der Theorie ist es schön eine, vielleicht  zwei und wenn es hoch kommt vier Karten selbst zu basteln, aber wenn man dann auf einmal 70 (!) Werke kreieren soll, war bei uns beiden irgendwann der Spaß vorbei. Endgültig als wir nach Nummer 59 feststellten, dass das alles gar nicht so hinhauen will, mit dem Klebstoff und dem Papier.

Mein Tipp: Macht Musterstücke oder wenn es um die Deko geht einen Probetisch. Dann seht ihr schon nach 5 Exemplaren, ob das was wird, oder nicht. Überlastet euch nicht, indem ihr ALLES selbst machen wollt. Das kann sonst zu zeitraubend werden. Wählt gezielt 2 – 3 DIY Projekte aus (etwa die Gastgeschenke und den Sitzplan). In diese Projekte könnt ihr euch mit Feuereifer werfen; das ist überschaubar und planbar. Aber: Vernunft walten lassen oder einen Bastelprofi aus dem Freundeskreis zur Hilfe dazuziehen! Berechnet auch die Zeit, die ihr für 70 Dankeskarten brauchen werdet. Wenn ihr beruflich eingespannt seid oder viel unterwegs seid, ist auch das zu bedenken.

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7. Delegieren, delegieren, delegieren!

Ver­traut auf eure Dien­stleis­ter und vor allem delegiert auch Auf­gaben an eure Trauzeu­gen, beste Freundinnen oder Ver­wandte (wenn sie damit ein­ver­standen sind). Ich wollte anfangs mit dem Mann alles selbst machen (Braut heiratet schließlich nur ein­mal, oder?), bis es mir über den Kopf gewach­sen ist mit dem pausen­losem Planen und Basteln!

Mein Tipp: Übernehmt vor allem am Hochzeit­stag nicht selbst das Organ­isatorische! Ihr könnt zusam­men mit Eltern und Trauzeu­gen den Zeit­plan durchge­hen und organ­isatorische Eck­punkte auf einzelne Per­so­nen aufteilen, so dass ihr nicht selbst ständig als Wedding Planner in Spe herumlaufen und euch einen Kopf um die Ankunft der Band machen müsst.

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8. Plant Zeit zu Zweit ein!

Ganz wichtig: Vergesst nicht euren Hochzeitstag mit einem Zeitfenster “Nur für euch” zu planen. Setzt großzügig nach der Trauung, nach dem Kuchen oder wann es euch am liebsten ist, zeit zu zweit fest. Glaubt mir, gerade die Minuten mit dem frisch getrauten Ehemann sind Gold wert! In denen ihr mal nur für euch da seid und genießt. Die Zeit wird nämlich viel zu schnell vergehen. Darum haltet fest, was geht: Gerne könnt ihr euch in dieser Zeit von einem Fotografen begleiten lassen. Dabei entstehen meiner Erfahrung nach die schönsten Bilder; denn ihr seid endlich entspannt! Das Ja-Wort ist gesagt und das sieht man euch an.

9. Regen ist wirklich nicht so schlimm am Hochzeitstag…

… wenn ihr einen Plan B in der Tasche habt! Ich hatte trotz Augusthochzeit ständig Angst vor Regen, Gewitter & Co. Und nachdem ich gefühlt stündlich die Wetter-App durchforstet habe (besessen? ich? niemals!), habe ich das Problem mal bei den Hörnern gepackt. Und wenn ihr gerüstet seid, bietet Regen wunderbare Fotoideen! Versprochen! Mein Tipp: Besorgt euch im Vorfeld Accessoires wie einen herrlich bunten Regenschirm, stylishe Gummistiefel, ein Schild etwa mit dem Spruch “Life isn’t about waiting for the storm to pass, it’s about learning to dance in the rain!”. Mehr dazu gibt es in meinem Beitrag “Keine Angst vor schlechtem Wetter

10. Es muss NICHT perfekt sein! Und es wird wahrscheinlich auch was schiefgehen…

Ja, ich traue mich jetzt mal und sage es frei heraus: Es kann auch was schiefgehen! Und, Achtung, das wird es aller Wahrscheinlichkeit nach! Aber: Das ist nicht schlimm. Einiges wird nicht so laufen wie im Kopfkino vorher hol­ly­woodreif aus­gedacht, aber trotz­dem wird es schön! Das garantiere ich euch. Wie ihr kleine Pannen gut übersteht? Mit der gewissen Portion Humor! Und wegen der Dekoration: Stresst euch nicht. Es soll ja vorkommen, ähem, dass Braut (zilla) einen Tag vorher fast zusammenbricht, weil ein paar Blumen nicht wirklich 100% zur Farbe der Schleifen passen. Es wird keinem auffallen! Und es wäre doch schade, wenn ihr noch wegen sowas einen Stresspickel bekommt. Also lasst es auch von einer ehemaligen Brautzilla gesagt sein: Freut euch auf den Tag als Ganzes und befreit euch von dem Druck, dass alles 100% perfekt sein muss!

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Hab ich noch was vergessen? Falls ja, würde ich mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren noch eure “Das hätte ich gern vorher gewusst” – Punkte nennt! Und nächsten Dienstag geht es mit #10planungshilfen weiter! Übrigens, noch mehr Tipps für eure Planung gibt es in meinem neuen einzigartigen Hochzeitsmagazin!

Ganz viele liebe Grüße aus meiner kleinen Hochzeitsecke,

sig

P. S. und wenn ihr die komplette Hochzeitsreportage bzw. das Styled Shoot der verwendeten Bilder ansehen wollt, dann klickt mal schaut hier unter “Willst du meine Trauzeugin sein” und “Moderne DIY Hochzeit

Foto: 2, 3, 5 – Karin Ahamer, 4,7  – Julia und Gil, 6 – Claire Penn

Eure Lieblingsstücke

KategorienAllgemein
  1. Anna says:

    Hihi, die Punkte sind echt super!
    Ich freu mich so sehr, dass ich die bereits alle so verinnerlicht hatte und damit sehe, dass ich perfekt vorbereitet bin!

    Immerwieder fällt mir auf, dass es Bräute gibt, die sich viel zu viel Stress machen und das macht mich enorm traurig. Die Hochzeit ist doch DER Tag – der soll doch so werden, dass sich das Paar wohl fühlt und nicht in Stress ausahten… Sicher kannst du vielen dieser gestressten Bräute mit den Tipps super weiterhelfen! Ich werde auch immer mal wieder hier vorbeischauen – bei mir ist es im Oktober so weit, aber eigentlich haben wir schon alles so weit fertig, dass ich nur noch weitere Inspirationen sammle.

    Für mich wäre es interessant, von dir ein paar Tipps zu bekommen, wie man sich dann an dem Tag verhalten sollte – habt ihr euer Fotoshooting nach der Trauung gemacht und die Gäste dann allein gelassen? Oder habt ihr das Shooting später erst gemacht? Das ist bei mir noch der einzige Punkt, an dem ich unsicher bin. Ansonsten weiß ich, dass es ein wunderbarer Tag werden wird! 😉

    1. TheLittleWeddingCorner says:

      Liebe Anna, oh das freut mich riesig, wenn dir der Beitrag gefällt! Danke für deine lieben Worte. Wegen deiner Frage: Wir hatten auch im Vorhinein ewig überlegt wegen des Shootings. Wir haben dann einen Teil vor der Trauung gemacht. Ich wollte auch dass mein Mann mich vorher in Ruhe sieht, dann kann man sich wenigstens noch unterhalten ;-). In der Kirche geht der Moment dann zumindest paarmäßig unter, weil man ja nicht reden kann. Und als dann am Nachmittag der Kuchen gegessen war, hat uns unsere Fotografin nochmal kurz die Straße entlang mitgenommen. Und mit uns nochmal Paarfotos nur zu zweit gemacht (aber nur 45 min lang). Und es ist keinem aufgefallen, weil so viel Trubel war und die Gäste beschäftigt waren :-). 2 Stunden würde ich die Gäste nicht allein lassen. Und für alle Paarfotos haben wir definitiv 2 Stunden locker gebraucht. Darum mein Tipp: du könntest es auch aufspalten 🙂 oder wenn es nicht reicht noch ein After Wedding Shoot buch. Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen?

  2. Mila says:

    Liebe Barbara, ich musste gerade lachen, als ich delegieren, delegieren, delegieren gelesen hab. Meine beste Freundin war Zeremonienmeisterin. Eigentlich hatte ich im Vorfeld alles sorgfältig durchgeplant, aber man kann ja nicht alles machen, wenn man die Hauptperson ist. Das Problem war, meine Freundin war viel nervöser als ich. So wurde das Ringkissen vergessen, die Seifenblasen wurden nicht an die Kinder verteilt, die Gastgeschenke mit Namensschild waren den falschen Plätzen zugeordnet… Geärgert hab ich mich überhaupt nicht. Die Hochzeit war auch ohne schön. Und meine Freundin hatte eh die ganze Trauung durchgeheult und sich so für uns gefreut – da kann man doch nicht böse sein 🙂

    Alles Liebe

    Mila

    1. TheLittleWeddingCorner says:

      Liebe Mila, ganz lieben Dank für deinen tollen Beitrag! du sprichst wahre Worte :-). Darum meinte ich auch am besten auf mehrere Freunde/Verwandte verteilen, dass nicht einer vielleicht überfordert ist. Aber wie du so schön schreibst, da kann man nicht böse sein, wenns ich jemand so für dich freut!!! 🙂 Deine Barbara

  3. Mary says:

    Super schön geschrieben,
    viele Sachen waren mir als Planungsjunkey nicht neu, aber dennoch gut auf den Punkt und liebevoll rüber gebracht.
    Das wichtigste ist ja das umzusetzen was man selbst möchte und sich trotzdem nicht zu doll unter Druck zu setzen, sondern besonders auch die planungszeit mit seinem Schatz genießen zu können.

    Liebe Grüße
    Mary

    1. TheLittleWeddingCorner says:

      Liebe Angie, oh danke dir! Das freut mich grade riesig 😉 und ich freue mich umso mehr, wenn du wieder hier vorbei schaust! Liebe Grüße, Barbara

  4. Julia says:

    Großartig Barbara, dankeschön für die tollen Tipps, vor allem der Tipp mit dem Aufsplitten des Fotoshootings über den Tag der Hochzeit hinweg in einem deiner Kommentarantworten!!
    Liebe Grüße! Julia

  5. Julia says:

    Wow!!! Ich heirate im August und das war der erste sinnvolle Beitrag den ich seit langem gelesen habe. Danke!!!! Und ich werde natürlich noch mehr auf deinem Blog lesen

    1. TheLittleWeddingCorner says:

      Liebe JUlia,

      erstmal meinen herzlichen Glückwunsch zu deiner Verlobung! Und ich freue mich gerde so riesig, dass dir mein Beitrag geholfen hat und er dir gefällt! Hab ganz herzlichen Dank für deine lieben Worte. Ich würde mich sehr freuen, wenn du noch öfter hier “vorbeikommst” ;-)! deine Barbara

  6. Liebe Barbara,

    das ist ein wirklich toller Artikel! Das sind genau meine Erfahrungen, die ich auch als Hochzeitsplanerin mache. Diese Tipps gebe ich all meinen Brautpaaren immer mit auf den Weg und habe damit schon so manch angespannten Bräutigam vor Bridezilla-Attacken bewahren können. 😉

    Ich hoffe sehr, dass ganz viele Brautpaare diese hilfreichen Tipps lesen und damit eine entspannte und ganz wunderbare Planungszeit erleben. Liebe Grüße Stefanie Frädrich

  7. Jana says:

    Liebe Barbara,
    ein wirklich toller Beitrag! Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr dann auch eine entspannte Hochzeit feiern können…
    Als kleine Ergänzung, weil wir gerade davon Gebrauch machen: bei vielen Standesämtern kann man 1 Jahr im Vorfeld seinen Wunschtermin reservieren, um sich dann 6 Monate im Vorfeld fest anmelden zu können. Das erspart dem Brautpaar das Zittern für den einzig wahren Termin, weil alles andere schon gebucht ist…

  8. Pingback:Was gehört in eine Hochzeitseinladung: Tipps für den passenden Text | Hochzeitsblog The Little Wedding Corner

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