M

Munter mitgereist…nach London mit die bahrnausen

2015-04-13_0010Foto: die bahrnausen

Nachdem ich euch vor zwei Wochen in der neuen Kolumne “munter mitgereist durch das UK” auf eine kleine Rundreise durch Cornwall mitgenommen habe, möchte ich euch heute nach London entführen – in die britische Hauptstadt, Austragungsort der Olympischen Spiele 2012, Stylehort, Mekka für Trendsetter, zwischen britischer Tradition und zeitgenössischen Innovationen. Schon als Kind (Alter 12) hat mich die Stadt fasziniert. Zugegeben, damals war ich mehr von einem Wachsfiguren-Indiana Jones und dem Sherlock Holmes Museum in der Baker Street angetan. Jede Reise dorthin ist aber auch ein bißchen Spiegel meiner Lebensphasen und damit verbundenen Interessen:  von den alten Gemäuern der Houses of Parliament sowie der Oxford Street (Anfang 20), über die National Gallery am Trafalgar Square (Mitte 20) und jetzt (Alter ungenannt) das East End mit seinen schrillen und bunten Läden; London hat mich stets treu begleitet und zutiefst beeindruckt. Da ich selbst schon mehrmals da war, wollte ich aber noch einmal eine erste Londonreise erleben und berichten, wie London wirkt, wenn man sie zum ersten Mal sieht, begeht, erspürt, kennenlernt und das gar, obwohl man nie wirklich so gern da hinwollte! Das hörte sich für mich fesselnd an, vor allem, wollte ich nachfragen, wie man dann doch dem Charme der Stadt erliegt. Daher reisen wir heute munter mit Svenja und Sebastian in die britische Haupstadt an der Themse, lassen uns von ihnen durch neblige Straßen und in luftige Höhen führen, durch trendige Viertel und entlang der berühmten Wahrzeichen. Wenn die beiden nicht gerade reisen, sind sie leidenschaftlich gerne Hochzeitsfotografen und euch auch von der ‘little Wedding Corner’ wahrscheinlich gut bekannt. Aber jetzt heißt es erstmal: London Calling, baby. Was wäre ein erster Streifzug durch die Stadt ohne die ikonischen Wahrzeichen rund um Westminster? Auf geht’s…

Big Ben und Westminster

2015-04-13_0002 2015-04-13_0004 2015-04-13_0005 2015-04-13_0006 Liebe Svenja, lieber Sebastian: Wann und wie war denn eure Londonreise? Und vor allem interessiert mich, wie es dazu kam? Ich habe ja gehört, dass Sebastian überhaupt nicht dorthin wollte?

“Unsere Londonreise habe ich von Sebastian zu Weihnachten 2012 geschenkt bekommen. Und das, obwohl er London bis dahin gar nicht mochte. Ich konnte ihn dann aber von der Schönheit von London überzeugen, so dass wir jetzt am liebsten ständig hin wollen. Im Januar 2013 ging es dann los. 3 Tage London lagen also vor uns. Wir haben eine ganze Menge gesehen, so ziemlich alle Tourisachen die man mal gesehen haben sollte. Am allerschönsten von den Touristensachen fanden wir den Big Ben. Der sieht einfach so schön aus, als ob alles aus Smaragden wäre. So viel Liebe zum Detail. Großartig. Wobei man unbedingt erwähnen muss, dass wir im Ausland unheimlich gerne mit der U-Bahn fahren. Das Metrofahren war also ein kleines Highlight. Klingt vielleicht blöd, aber man fühlt sich so einheimisch dadurch. Nicht wie ein Fremder. Und “Mind the Gap” wurde zu unserem Running Gag. :-)”

2015-04-13_0007 2015-04-13_0008

2015-04-13_0011Das London Eye Riesenrad

Ihr wart auch selbst auf dem London, Eye, oder? Zu meiner großen Schande muss ich ja gestehen, dass ich es in all den Jahren udn Aufenthalten nie dorthin geschafft habe. Vielleicht auch einbißchen meiner Höhenangst geschuldet.Wie wars über den Dächern der Hauptstadt?

“Wir hatten uns vorher online schon Karten für das London Eye gekauft. Damit wir, wenn es rappelvoll werden sollte, nicht so lange anstehen mussten. Wir hatten aber Glück und es war nicht voll. Dadurch war in den einzelnen Kabinen auch nicht viel los. Wusstest du das die Kabinen aus Glas sind? Ich hab Höhenangst und wusste es nicht. Aber da Sebastian mir zu liebe mit nach London geflogen ist, bin ich ihm zu liebe mit ins London Eye gegangen. Und es war ganz schrecklich (für mich). Sebastian fand es große klasse, was man alles sehen kann von dort oben. Alle Fotos aus dem Eye sind von ihm, ich habe mich die kompletten 30 Minuten Fahrt nicht getraut, von der Bank aufzustehen und rauszugucken. Neben mir saß eine indische Omi. Die konnte aber nicht laufen, hatte also eine gute Ausrede für die Kinder in der Kabine die sich wunderten warum ich nicht aufstehen und rausgucken wollte. Nach 30 Minuten war der Spuk ja vorbei. Es war natürlich, wie man es von London ja fast schon erwartet, nebelig ohne Ende. Ich hätte eh nicht viel gesehen.”

2015-04-13_0009 2015-04-13_0012 2015-04-13_0013

2015-04-13_0027 2015-04-13_0026 2015-04-13_0028Buckingham Palace2015-04-13_0015 2015-04-13_0016 2015-04-13_0017 2015-04-13_0018 2015-04-13_0019 2015-04-13_0021 2015-04-13_0022 2015-04-13_0023 2015-04-13_0024 2015-04-13_0029Was sind eure Geheimtipps für zukünftige Londonreisende? Was sollte man eurer Meinung nach unbedingt mal ausprobiert haben?

“Wir laufen unheimlich gerne durch die Straßen und genießen einfach die Aussicht. Schöne Straßen, tolle Häuser, die Menschen… Das alles ist für uns auch eine schöne Aussicht. Es muss für uns nicht immer die Wahsninnkulisse sein. Obwohl wir finden, dass London die Wahsninnskulisse ist. Unser großer Wunsch ist es, einmal eine Hochzeit in London zu begleiten. Indisches Essen ist in London ganz hervorragend. Ein Besuch auf der Brick Lane sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ach und wir haben den bisher besten Burger in London gegessen. Und zwar bei “Byron Burger”. Yummi 🙂  Oh es war so schön einfach an der Themse entlang zu laufen. Hach… Ich könnte jetzt grade bitte dorthin! Was auch ganz toll ist, die Street Art dort. London bzw. der Stadtteil Shoreditch ist ja mega bekannt für seine Street Art. Sebastian ist ein Fan von Banksy. Und da sind wir natürlich alleine schon deswegen durch all die Straßen in Shoreditch getigert. Tolle Atmospähre. Tolle Kunst.” Dem kann ich nur zustimmen: ich würde ebenfalls die Viertel Shoreditch bzw. das East End mitsamt der belebten Brick Lane empfehlen, wenn es hip, alternativ und einfach mal originell sein soll. Dort finden sich nicht nur unglaublich tolle Restaurants, sondern auch wunderbare Läden und Londoner Lifestyle.2015-04-13_0030 2015-04-24_0001 2015-04-24_00022015-04-13_0031 In den letzten Jahren sind in der Citys of London, dem Finanzbezirk, ebenfalls spannende Gebäude entstanden, die die Stadtkulisse prägen. The Gherkin (die Gurke, liebevoll von den Briten genannt) ragt mit ihrer gläsernen Fassade deutlich erkennbar inmitten der City hervor. Ein Spaziergang entlang der Themse bringt die kontrastreiche Spannung von altehrwürdigern Gemäuern wie den Tower of London und jenen architektonischen Innovationen zum Vorschein. 2015-04-13_00332015-04-13_0032 diebahrnausen_London_34 2015-04-24_0003 2015-04-24_0007 2015-04-13_0035Bei Nacht

Und zu guter Letzt, geht es noch ein bißchen bei Nacht durch die Straßen Londons. Was sagt ihr? Was ist euer absoluter Geheimtipp für London? Oder euer Lieblingsort, den ich gerne immer wieder aufsuchen möchtet? Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir davon in den untenstehenden Kommentaren erzählt! Bei meiner nächsten Londonreise möchte ich nämlich so viele originelle Orte wie möglich aufsuchen.2015-04-13_0036 2015-04-13_0038 2015-04-13_0039 2015-04-13_0040 2015-04-13_0041 Ganz viele liebe Grüße aus meiner kleinen Hochzeitsecke,

sig

Über die Reisenden: die bahrnausen – das sind Svenja und Sebastian; eigentlich Hochzeitsfotografen aus Köln. Sie reisen inzwischen leidenschaftlich gerne nach London und werden bald nach Schottland aufbrechen. Ihr Traum: Einmal eine Hochzeit in der britischen Hauptstadt!

Fotos: die bahrnausen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *